Bildschirmarbeitsplatzbrille in Leipzig — individuell angepasst im PEP-Center Grünau
Eine Bildschirmarbeitsplatzbrille (kurz: Bildschirmbrille oder Computerbrille) ist eine speziell für den Büro- und PC-Abstand von etwa 40–90 cm optimierte Brille. Sie entlastet die Augen bei langer Bildschirmarbeit und beugt Beschwerden wie Nackenverspannungen und Ermüdung vor. Bei Augenoptik Weigend in Leipzig-Grünau passen wir Bildschirmbrillen seit über 40 Jahren individuell an — auf Basis einer präzisen 3D-Refraktion.
Wenn Bildschirmarbeit die Augen anstrengt
Wer täglich viele Stunden am Bildschirm arbeitet, kennt das:
Die Augen werden müde. Der Nacken verspannt sich. Die Schrift verschwimmt zunehmend.
Viele Beschwerden entstehen nicht plötzlich, sondern entwickeln sich schleichend im Arbeitsalltag. Eine Bildschirmarbeitsplatzbrille kann helfen, das Sehen im typischen Büro- und PC-Abstand gezielt zu entlasten.
Typische Anzeichen für Bildschirm-Sehstress
- Müde oder trockene Augen
- Verschwommene Schrift, besonders am Nachmittag
- Kopfschmerzen, häufig im Stirn- oder Schläfenbereich
- Nacken- oder Schulterverspannungen
- Häufiges Blinzeln oder Zusammenkneifen der Augen
- Reizanfälligkeit beim Wechsel zwischen Bildschirm und Papier
Diese Beschwerden treten besonders bei mehr als vier Stunden täglicher Bildschirmarbeit auf.
Was ist eine Bildschirmarbeitsplatzbrille?
Eine Bildschirmarbeitsplatzbrille ist speziell auf die typischen Sehentfernungen im Arbeitsalltag abgestimmt. Sie unterscheidet sich von einer normalen Brille und auch von einer Gleitsichtbrille:
- Nähe | 30–40 cm | Notizen, Tastatur, Papier
- Mittlerer Bereich | 40–90 cm | Bildschirm, Schreibtischfläche
- Ferne (reduziert) | > 1 m | Kollege, Fenster, Uhr an der Wand
Der große Vorteil: Die Zwischenzone für den Bildschirm ist deutlich breiter als bei einer klassischen Gleitsichtbrille — der Kopf muss nicht ständig gehoben oder gesenkt werden. Nacken und Augen entspannen sich.
Bildschirmbrille oder Gleitsichtbrille — was ist richtig für mich?
Bildschirmarbeitsplatzbrille
Gleitsichtbrille
→ Wer viele Stunden am Bildschirm arbeitet, fährt in der Regel mit beiden Brillen am besten: eine Gleitsichtbrille für den Alltag und eine Bildschirmarbeitsplatzbrille für den Schreibtisch.
Zahlt mein Arbeitgeber die Bildschirmbrille?
In den meisten Fällen: ja. Grundlage ist die Bildschirmarbeitsverordnung (heute Teil der Arbeitsstättenverordnung / ArbStättV, § 6 Anhang 6).
Voraussetzungen für die Kostenübernahme:
Der Arbeitgeber muss dann die Kosten für Fassung und Gläser übernehmen, soweit diese für die Bildschirmarbeit notwendig sind (üblicher Rahmen: Kassengestell + funktionale Gläser).
Wir stellen Ihnen alle erforderlichen Unterlagen für die Abrechnung mit dem Arbeitgeber aus.
Worauf kommt es bei der Bildschirmbrille wirklich an?
Ob die Brille am Arbeitsplatz wirklich entlastet, hängt von fünf Faktoren ab:
Wir nehmen uns Zeit, um alle fünf Punkte in einem persönlichen Beratungstermin durchzugehen.
Warum Bildschirmbrillen bei Optik Weigend anpassen lassen?
Ablauf: Von der Beratung zur fertigen Bildschirmbrille
Häufige Fragen zu Gleitsichtbrillen
In den meisten Fällen ja. Voraussetzung: regelmäßige Bildschirmarbeit (in der Regel mehr als 4 Std./Tag) und eine arbeitsmedizinische Untersuchung (G37 oder gleichwertig), die einen Mehrbedarf für den Bildschirmarbeitsplatz feststellt. Rechtsgrundlage ist die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV, § 6 Anhang 6, ehemals Bildschirmarbeitsverordnung).
Eine Bildschirmbrille ist auf den typischen Büro-Abstand von 40–90 cm optimiert — die Zwischenzone ist deutlich breiter als bei einer Gleitsichtbrille. Eine Gleitsichtbrille deckt dagegen den kompletten Alltag ab (bis Auto-Fern). Wer viel am Schreibtisch arbeitet, fährt mit beiden Brillen am besten.
Der Preis hängt von Glasqualität und Fassung ab. Solide Bildschirmbrillen mit Standard-Fassung beginnen bei etwa 250–450 € pro Glas, hochwertige Varianten mit erweiterten Sehzonen und Premium-Entspiegelung liegen bei 500–800 € pro Glas. Wenn der Arbeitgeber die Kosten übernimmt, gibt es meist einen Rahmen für Gestell + Gläser.
G37 ist die standardisierte arbeitsmedizinische Untersuchung für Bildschirmarbeitsplätze (nach DGUV-Grundsatz G37). Sie prüft die Sehleistung auf typischen Arbeits-Distanzen und dokumentiert einen Mehrbedarf für die Bildschirmarbeit. Sie ist die Grundlage für die Kostenübernahme durch den Arbeitgeber.
Ein Blaulichtfilter ist keine Pflicht, kann aber die Ermüdung bei sehr langer Bildschirmarbeit reduzieren und das Kontrastsehen verbessern. Ob er sich für Sie lohnt, klären wir individuell im Beratungsgespräch — bei starker Trockenheits-Symptomatik oder Arbeit bis in die Abendstunden lohnt er sich häufig.
Sobald typische Symptome auftreten: müde Augen am Nachmittag, verschwommene Schrift, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen. Meist wird sie ab ca. 40 Jahren relevant, weil dann die Naheinstellung der Augen nachlässt. Bei sehr intensiver Bildschirmarbeit kann sie auch früher sinnvoll sein.